Reifen

Reifenbezeichnungen, wie sie bei Roller vorkommen:

 

Bsp.: 3.50 - 10 59J TL  hierbei bedeuten:

- 3.50 Die Zahl mit dem Punkt getrennt gibt die Reifenbreite in Zoll an.

- 10 gibt den Felgendurchmesser in Zoll an.

- 59 ist der Tragfähigkeitsindex.

- J ist der Geschwindigkeitsindex.

- TL Tubeless gibt an, dass es hier um einen schlauchlosen Reifen handelt.

- TT Tube Type bedeutet, dass der Reifen mit Schlauch montiert werden muss.

 

 

Bsp.: 130/60 - 13 M/C 60P TL Reinf.  hierbei bedeuten:

- 130 gibt die Reifenbreite in mm an.

- 60 gibt das prozentuale Verhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite an; in unserem Beispiel beträgt die Flankenhöhe 78 mm (130*0,6=78).

-13 gibt den Felgendurchmesser in Zoll an.

- M/C steht für Motorcycle (Pflichtkennung für Amerika).

- TL Tubeless gibt an, dass es hier um einen schlauchlosen Reifen handelt.

- Reinf. oder Reinforced bedeutet, dass der Reifen verstärkt wurde und besonders stabil ist.

Winterreifenpflicht

 

Seit dem 01.12.2010 herrscht die Winterreifenpflicht auf deutschen Straßen, auch für Motorroller.

Die Winterreifenverordnung besagt, dass bei " Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte" ein Kraftfahrzeug nur mit Winterreifen gefahren werden darf.

Als Winterreifen im Sinne des Gesetzes gelten Winterreifen und Ganzjahres- bzw. Allwetterreifen, die mit einer M+S-Kennzeichnung versehen sind.

Wer bei den o.g. Witterungsverhältnissen mit Sommerreifen erwischt wird riskiert 40,- € Bußgeld, bei Behinderung des Straßenverkehrs sogar 80,- € Bußgeld und zusätzlich 1 Punkt in Flensburg.

Winter- oder Sommerreifen das ganze Jahr?

 

Reine Sommerreifen verhärten bei frostigen Temperaturen, so dass die Haftung deutlich nachlässt und erhöhte Sturzgefahr besteht. Winterreifen dagegen haben auch im Sommer noch akzeptable Haftwerte, dafür unterliegen sie bei sommerlichen Temperaturen einem erhöhten Verschleiß. Bei leistungsschwächeren Fahrzeugen beträgt dieser 10 bis 20%.

 

Fazit: Wenn man das ganze Jahr fahren will, aber auf Fahrten bei Schnee und Eis verzichtet, sind Allwetter-Reifen die beste Wahl. Wenn man bei jedem Wetter fahren will, dann sind Winterreifen anzuraten.

Luftdruck

 

Der richtige Luftdruck trägt entscheidend zum Funktionieren des Reifens bei und reduziert Verschleiß. Darum den Luftdruck penibel kontrollieren, mindestens monatlich. Wieviel richtig ist, steht in der Betriebsanleitung.

Verliert man nennenswert Luftdruck (über 0,3 bar pro Monat), hat man wahrscheinlich einen Reifenschaden, der Ventileinsatz ist undicht oder locker. Hier ist die Fahrt zur Werkstatt des Vertrauens unvermeidlich, es sei denn man nimmt in Kauf, dass einem der Reifen auf der Autobahn um die Ohren fliegt.

Haltbarkeit und Profiltiefe

 

Spätestens 5 bis 6 Jahre nach der Herstellung sind Reifen ausgehärtet und müssen unabhängig von der Profiltiefe ersetzt werden, da sie dann nur noch sehr wenig Haftung bieten und Stürze z. B. beim plötzlichen Bremsen verursachen können. Das Baujahr erkennt man an der letzten Ziffer des Zahlencodes auf der Reifenflanke. Dort ist seit einigen Jahren die sogenannte DOT-Nummer einvulkanisiert. Die ehemals drei - heute vierstellige Zahl zeigt die Produktionswoche, sowie das Produktionsjahr an. Bei Reifen ab dem Jahr 2000 ist die Bezeichnung immer vierstellig, z. B. 2203 = 22. Produktionswoche des Jahres 2003. Die Produktionswoche kann sich um eine Woche von der Kalenderwoche des jeweiligen Jahres unterscheiden.

Laut STVO darf die Profiltiefe 1,6 mm nicht unterschreiten, oft werden 3 mm als Richtwert zum Wechsel empfohlen. Jeder Verkehrspolizist hat einen Profiltiefemesser dabei und unter 1,6 mm gibt's zum Bußgeld 3 Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister. Da schon aus Kostengesichtspunkten ein Unfall oder Sturz gravierendere Folgen hat als ein Satz neuer Reifen, soll schon im Eigeninteresse auf die Profiltiefe geachtet werden.

Unter 0,5 mm wird es auch im Trockenen richtig gefährlich, da der Reifengummi hier sehr hart wird - man fährt fast schon auf der Karkasse.

Die auf dem Reifen aufgebrachten Stege - TWI = Tread Wear Indicator - sind übrigens keine Aussage über die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe. Die TWI geben die Grenze an, bis zu der der Hersteller die Eigenschaften des Reifens sicherstellt.

Auch wenn bei Motorradreifen auf Grund der kleinen Reifenaufstandsfläche eher die Zusammensetzung der Gummimischung (z. B. Höhe des Silica-Anteils) den Nassgrip bestimmt, kann bei extremem Regen ein gutes wasserabführendes Profil den Unterschied zwischen Sturz und Weiterfahrt ausmachen.

eBike Frischmann

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